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Kinder- und Jugendtherapie Padovan Ess- und Fütterstörungen Barbara Zollinger HOT Artikulations-Therapie P.O.P.T KIDS und Mini-KIDS Myofunktionelle Therapie Therapie der zentral-auditiven Wahrnehmung Therapeutisches Zaubern® Erwachsenentherapie

Padovan-Therapie (von Beatriz A.E. Padovan; Waldorf-Lehrerin und Logopädin)

Grundlage ist das Verständnis, dass die drei Fähigkeiten Gehen, Sprechen und Denken sehr eng miteinander verwoben sind. Die Grundlage für das Sprechen ist ihrer Auffassung nach die motorische Entwicklung und die damit verbundene Reifung des Nervensystems, wodurch die Sprachentwicklung massgeblich abhängt. In der Therapie werden motorische Prozesse (Bewegung) (ganzkörperlich und/ oder „rund um den Mund“) erneut nachvollzogen, um die Sprachentwicklung zu begünstigen.

Ess- und Fütterstörungen

Immer wieder kommt es bei Säuglingen und Kleinkindern zu Ess- und Fütterstörungen, wie z.B. Saug-, Kau- und Schluckstörungen. Manchmal reicht dies bis zu einer (fast) kompletten Ablehnung von Nahrungsmitteln. In der Therapie geht es um die Optimierung der Quantität und Qualität der Nahrungsaufnahme bis zur Normalsierung, sowie der Elternanleitung und –beratung.

Barbara Zollinger

Dieses Konzept ist für Kleinkinder im Alter von 1,0 bis 3,0 Jahren konzipiert. Es ermöglicht eine umfassende Sichtung der kindlichen Fähigkeiten im Rahmen einer spielerisch gestalteten Untersuchungssituation. Anhand der Ergebnisse kann dann eine differenzierte therapeutische Intervention stattfinden. Ziel der Therapie ist, mit dem Kind Lernformen zu entwickeln, mit denen es in seinem Alltag selbstständig fehlende Erfahrungen nachholen kann, Grundlage hierfür ist die Triangulierung.

HOT - Handlungsorientierter Therapieansatz

Bei diesem Therapieansatz stehen die Handlungen auf verschiedenen Ebenen (Planungs-, Sprach-, Handlungs-, und Bildebene) im Mittelpunkt. Die kognitive sowie auch die sprachliche Entwicklung des Kindes werden gefördert, indem Handlungen aus dem Alltag des Kindes strukturiert durchgeführt und versprachlicht werden.

Artikulationstherapie (nach Charles van Riper)

eine Therapieform für Kinder mit Aussprachestörungen (z.B. das Kind sagt „Tinderdarten“ anstatt „Kindergarten“). In der Therapie werden die Fähigkeiten der Artikulationsorgane (z.B. der Zunge) verbessert, damit die korrekte Lautbildung möglich wird. Ebenso lernen die Kinder, den „falschen“ vom „richtigen“ Laut akustisch unterscheiden zu können, um den neu gelernten Laut dann zunächst isoliert, dann in Silben, Wörtern, Sätzen und schließlich in der freien Sprache korrekt sprechen zu können.

P.O.P.T - Psycholinguistisch Orientierte Phonologie Therapie (Annette Fox)

Der Therapieansatz ist besonders geeignet für Kinder, mit inkonsequenten und phonologischen Störungen. Den fehlenden Lauten, sowie den Ersatzlauten werden Lautsymbole zugeordnet. Über diese wird die phonologische Opposition erarbeitet und gefestigt, in Eigen- und Fremdwahrnehmung. So kann ein neues, korrektes Regelsystem aufgebaut werden.

KIDS & Mini-KIDS = Kinder dürfen Stottern (von Dr. phil. P. Sandrieser und P. Schneider)

ist eine direkte Stottertherapie für Kinder und Jugendliche, um die Kernsymptome (Wiederholungen, Dehnungen, Blockierungen) und die Begleitsymptome (z.B. Vermeidung von Sprechsituationen, Mitbewegungen, Atemauffälligkeiten etc.) zunächst genau wahrzunehmen, um sie dann gezielt verändern zu können. Ziel ist es, die Stottersymptome unauffällig zu machen und eine vollständige Remission (dauerhaftes Nachlassen der Symptome) zu begünstigen.

Myofunktionelle Therapie (nach Garleiner/ Anita Kittel)

bei einer myofunktionellen Störung ist der Muskeltonus (die Muskelspannung) im Bereich der Mundmuskulatur gestört. Symptome sind unter anderem Aussprachestörungen, Mundatmung, vorverlagerte Zunge, Schmerzen im Gesicht und Zahn- und Kieferfehlstellungen. Besonders die Veränderung des Schluckmusters und die Kräftigung der Zunge sind wichtige Therapieinhalte. Ziele der Therapie sind unter anderem die vorbeugende und unterstützende Kieferorthopädie und die Verbesserung der Artikulation.

Therapie der zentral-auditiven Wahrnehmung

obwohl das „Ohr“ völlig intakt ist, haben Kinder und Jugendliche immer wieder Probleme, „gehörte“ Sprache richtig zu verstehen und zu verarbeiten. Symptome können beispielsweise sein: „hören“ nicht richtig zu (oftmals besonders, wenn Hintergrundgeräusche (Fernseher, andere Gespräche etc.) vorhanden sind, können sich Gehörtes schlecht merken, haben Probleme, ähnliche Wörter und Laute unterscheiden zu können, können Anlaute von Wörtern schlecht bestimmen oder nicht sagen, welche Laute in einem Wort vorkommen. Häufig entsteht daraus eine Lese- Rechtschreibschwäche, weil z.B. Beet und Bett akustisch nicht unterschieden werden können und deshalb auch die Schreibweise unklar ist. Die Therapie setzt individuell da an, wo die Hauptschwierigkeiten sind und kann die schulischen Leistungen häufig deutlich verbessern.

Therapeutisches Zaubern®

Zaubern und Verzaubert-werden bedeutet einzutauchen in eine andere Welt. Loslassen und gelassen werden. Durch Zaubern wird scheinbar Unmögliches möglich. Therapeutisch eingesetzt ist Zaubern deshalb ein faszinierendes Medium, um mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu kommen, in magischer Atmosphäre zauberleicht Lösungsprozesse in Gang zu setzen und damit Symptome und Probleme zu behandeln. So ist Therapeutisches Zaubern® auch in der logopädischen Therapie oft hilfreich, macht viel Spaß und bringt dadurch sehr viel Motivation Neues zu lernen mit sich.